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History
Edition 2016

The International Summer School on Information and Communication Technology in 2016 was organized from 11th to 15th July in Harbin, China. Research work from China, German, Mongolian and Russian partner universities were presented. Key topics of the presentations were information and communication technology from different points of view. A key lecture was given by Prof. Dr. Christof Igel with topic „Industry 4.0 + Education = Education 4.0 Learning and working in the age of digitalisation and the Internet of Things“. One of the main goals of this international event is to give opportunity to students and researchers of partner universities to work together during school time actively and freely in frame of science and international cooperation.

Edition 2015

Annual summer school was organized successful in this year from 29th June to 1th July in Laubusch, Germany. In this summer school attended bachelor, master and doctors students, researchers from Mongolia, Germany, Russia, India and Turkey. Topics of SS2015 were: e-learning, embedded systems and international cooperation between universities of partner countries. One of the highlighted points of this year was attendance of bachelor students from Mongolia and video session with Russian delegation. Master students from India and Turkey presented own ongoing research and got live feedback from researchers and professors. Next highlight of summer school was formal agreement with extension of Summer School in next year by Harbin Technical University, China.

Edition 2014

Zum 4. Mal fand in Lauta-Laubusch die einwöchige Summer-School mit Forschern aus 8 verschiedenen Ländern statt. In der Zeit vom 09. – 11.07.2014 trafen sich im Gebäude der Stiftung IBS in Lauta Laubusch bereits zum vierten Mal Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt, um sich über Themen aus den Bereichen e-Learning, Eingebettete Systeme, sowie Internationale Kooperation in Wissenschaft und Forschung auszutauschen, ihre aktuellen Forschungsarbeiten vorzustellen und ein internationales Netzwerk aufzubauen.

In diesem Jahr reisten 26 Gäste u.a. aus Deutschland, Russland, der Mongolei, Indien, Ghana, China, Irak und Bangladesch an, wobei sich Prof. Dr. Uranchimeg Tudevdagva besonders über das große Interesse internationaler Teilnehmern freut: „Es ist schön zu sehen, dass sich die angebotene Plattform zum interkulturellen Wissenstransfer wachsender Beliebtheit erfreut und unser Angebot des fachlichen und kulturellen Austausches über Grenzen zwischen Ländern und Kontinenten hinweg, von den Teilnehmern so regen Zuspruch erfährt.“

Eines der diesjährigen Highlights, neben der Keynote von René Schmidt, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Digital- und Schaltungstechnik, war die Prämierung des besten wissenschaftlichen Papers zum Thema „Computer Sign Language Interpreter of Russian Language“ von Alexey Volyntsev durch die fachkundige Jury um Prof. Dr. Wolfram Hardt. Das Paper befasst sich mit der Erkennung bzw. Interpretation von Worten und Sätzen, die in kyrillischer Schrift geschrieben sind und deren Umwandlung in Gebärdensprache für gehörlose Menschen.

Selbstverständlich kam auch in diesem Jahr der kulturelle Teil nicht zu kurz. So standen diverse Gemeinschaftsveranstaltungen auf dem Programm – ein Besuch im Kulturhaus, bei dem die interessante Geschichte des Ortes mit seiner Wandlung vom sorbischen Dorf zur Bergarbeitergemeinde nachvollzogen werden konnte, oder ein Besuch im 20 km entfernten Tagebau Welzow, der heute noch aktiv ist und Besuchern den, für die Region typischen, Braunkohleabbau veranschaulicht. Ein weiteres Highlight bildete am Donnerstag der „Abend der Kulturen“, an dem die Teilnehmer ihr jeweiliges Heimatland und dessen Besonderheiten hinsichtlich Kultur, Sehenswürdigkeiten, typischen Speisen uvm. vorstellten.

Prof. Dr. Wolfram Hardt, Inhaber der ausrichtenden Professur Technische Informatik an der TU Chemnitz, ist ebenfalls hoch erfreut über die stetig wachsende Zahl an Teilnehmern: „Dies ist ein ermutigender Trend, der uns als Organisatoren-Team zeigt, dass sich die angebotene Plattform zum interkulturellen Wissenstransfer wachsender Beliebtheit erfreut und den Teilnehmern einen nachhaltigen Nutzen bietet. Dadurch ist uns die Entscheidung besonders leicht gefallen, auch im kommenden Jahr wieder die Summer-School auszurichten.“

Edition 2013

E-Learning, Embedded Systems und länderübergreifende Kooperationen – Auch der 3. Internationale Sommerworkshop der Professur für Technische Informatik war ein voller Erfolg

Vom 16. bis zum 19. Juli 2013 fand der diesjährige internationale Sommerworkshop der Professur für Technische Informatik statt. Die nunmehr dritte Veranstaltung beschäftigte sich mit den Themen E-Learning, Embedded Systems und internationale Kooperationen. Grundlage des Workshops war die seit bereits 2010 bestehende Zusammenarbeit der Technischen Universität Chemnitz und der Mongolian University of Science and Technology (MUST).

Bei dem Sommerworkshop 2013 leisteten jedoch nicht nur die angereisten mongolischen Wissenschaftler in Form von Vorträgen und Diskussionen einen wertvollen Beitrag. Auch Vertreter der Staatlichen Technischen Universität Novosibirsk in Russland und des Moolji Jaitha College in Jalgaon, Indien, kamen nach Chemnitz, um die internationale Kooperation voranzutreiben. Die länderübergreifende Zusammenarbeit wurde von allen 19 Teilnehmern als sehr angenehm empfunden. Für Prof. Dr. Uranchimeg Tudevdagva galt diese als besonderer Höhepunkt: „Neben den Präsentationen und interessanten Artikeln waren die Diskussionen zwischen den Teilnehmern ein besonderes Highlight. Diese thematisierten vor allem die zukünftigen Möglichkeiten der internationalen Kooperation, was für mich ein besonders wichtiger Aspekt des Sommerworkshops ist.“

Auch für Vadim Nekrasov, Direktor des Centers für Internationale Zusammenarbeit der Technischen Universität Novosibirsk, lagen die Chancen und Vorteile des Workshops klar auf der Hand: „Eine solche Form des Workshops hat viel Potenzial. Dieser setzte sich aus drei vielversprechenden Aspekten zusammen – das Treffen mit anderen Wissenschaftlern, die Präsentationen der einzelnen Teilnehmer und ein kulturelles Programm.“ Neben verschiedenen Vorträgen zum aktuellen Forschungsstand, fand diesmal auch eine Buchpräsentation statt. So referierte die kanadische Wissenschaftlerin Dr. Valerie Ruhe über ihr Buch „Evaluation in Distance Education and E-Learning: The Unfolding Model“. Das 2008 erschienene Werk gilt als Meilenstein der E-Learning-Evaluationsforschung.

Die Technische Universität Chemnitz hat für ihre Gäste ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Dieses startete am 16. Juli mit der Vorstellung der Universität. Weitere Höhepunkte waren ein Stadtrundgang durch Chemnitz und ein Treffen mit Prof. Dr. Wolfram Hardt, Inhaber der Professur für Technische Informatik. „Während beim ersten Sommerworkshop lediglich Deutschland und die Mongolei vertreten waren, sind diesjährig ebenfalls Vertreter der Länder Indien, Russland und Kanada unter den Teilnehmern. Dies sehe ich als vielversprechende Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit an“, sagt Hardt. Der ereignisreiche Tag endete entspannt mit einem Willkommens-Dinner im Turmbrauhaus Chemnitz.

Am darauffolgenden Tag fuhren alle Teilnehmer nach Laubusch um den Workshop dort im Wissenstransferzentrum der Stiftung IBS (Internationales Informatik-Begegnungszentrum Sachsen) weiterzuführen. Der Stammsitz der Stiftung, der ehemals als Verwaltungsgebäude der ansässigen Brikettfabrik diente, wurde aufwendig saniert und ist seitdem eine Plattform für den Wissens- und Technologietransfer im Bereich Informatik. Der dortige Aufenthalt wurde genutzt, um den anwesenden Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, ihre Forschungsarbeiten vorzustellen. Dabei kam auch eine angemessene Freizeitgestaltung nicht zu kurz. So wurde das sommerliche Wetter genutzt, um die Lausitzer Seen in Form einer Kanufahrt zu erkunden.

Letztendlich bildete der diesjährige Workshop eine vielversprechende Grundlage für die länderübergreifende wissenschaftliche Kooperation, sodass die Professur Technische Informatik es als besondere Ehre ansieht, auch im nächsten Jahr wieder einen internationalen Sommerworkshop auszurichten.

Edition 2012

Neben mongolischen Teilnehmern kamen erstmals auch chinesische und russische Wissenschaftler zum Sommer-Workshop der Informatiker an die TU Chemnitz

Der Sommer-Workshop für die seit 2010 bestehende Kooperation der Fakultät für Informatik der TU Chemnitz und der Mongolian University of Science and Technology (MUST) geht in eine neue Runde. Bereits im vergangenen Jahr besuchten Wissenschaftler und Studierende der MUST Chemnitz, um den interuniversitären Wissenstransfer im Bereich Informatik voranzubringen. Im Juli 2012 statteten Wissenschaftler der MUST und auch der National University of Mongolia (NUM), gemeinsam mit Mitarbeitern einer örtlichen Chip-Design Firma, der Fakultät für Informatik nun einen erneuten Besuch ab. Die sechs Mongolen brachten, neben interessanten Präsentationen für den Workshop, auch Gäste aus ihren Nachbarländern mit. Prof. Dr. Evgeny B. Tsoy, Prorektor für Internationale Beziehungen der Staatlichen Technischen Universität Novosibirsk in Russland, und Dr. Hua Wang von der Zhejiang University of Science and Technology (ZUST) aus China kamen ebenfalls für zwei Wochen nach Chemnitz, um die Universität kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen.

„Wir sind erfreut, dass die bereits erfolgreichen Kooperationsaktivitäten in Form des Sommer-Workshops nach Russland erweitert werden. Prof. Tsoy möchte, dass im nächsten Jahr zehn bis 15 russische Teilnehmer seiner Universität zu unserem Sommer-Workshop reisen“, verrät Ariane Heller, Organisatorin des Aufenthalts seitens der TU Chemnitz.

Nachdem Prof. Dr. Wolfram Hardt, Dekan der Fakultät für Informatik, und seine Mitarbeiter die Besucher am 9. Juli 2012 willkommen geheißen hatten, starteten alle Beteiligten in eine spannende Woche voller Veranstaltungen. Zunächst lernten die ostasiatischen Gäste die Professur Technische Informatik kennen, die ihnen verschiedene Präsentationen zu Themen wie „Eingebettete Systeme“ oder „Automotive Software Engineering“ bot. Auch über die Arbeit der Professur Graphische Datenverarbeitung und Visualisierung wurden sie beispielsweise in Form einer Präsentation und Vorstellung des neuen Display-Prototypen informiert.

In der zweiten Woche führten die Wege aller Teilnehmer für drei Tage nach Lauta. Dort liegt der Sitz der Stiftung IBS (Internationales Informatik- und Begegnungszentrum Sachsen), die Partner der Professur Technische Informatik ist. Die Gäste hatten in diesem Rahmen die Möglichkeit, neben Vorträgen aus der Informatikforschung, auch das Lausitzer Seenland kennenzulernen. Highlight des Aufenthalts war dabei sicherlich der Ausflug in das Energie Museum Knappenrode. Auf sieben Etagen galt es, die Geschichte der Fabrik zu erkunden.

Zurück in Chemnitz konnten sich die Asiaten vom gut ausgestatteten Fernsehstudio der TU Chemnitz überzeugen. Außerdem wurde ihnen die Universitätsbibliothek auf der Reichenhainer Straße vorgestellt. Nach zwei Wochen erfolgreicher wissenschaftlicher Zusammenarbeit hieß es für die Partner aus Asien dann Abschied nehmen.

„Es hat allen sehr gut gefallen. Der Aufenthalt war sehr vielfältig organisiert und auch die Örtlichkeiten boten ein tolles wissenschaftliches Ambiente“, resümierte Prof. Dr. Uranchimeg Tudevdagva, Organisatorin seitens der Mongolei, die derzeit aufgrund eines von der Schlumberger Foundation geförderten Studienaufenthalts an der Fakultät für Informatik weilt.